Präsentation der ersten Ergebnisse der Ideenstadt – Uniongelände

Nach zweieinhalb Tagen – gefüllt mit Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen – zog das von der Stadt Lippstadt beauftragte Büro nonconform vor zahlreichen Interessierten am Abend des dritten Tages eine erste Zwischenbilanz.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger war nach Angaben des Büros überwältigend. Aus den zahlreichen Ideen wurden Cluster gebildet und dann in zentrale Bedarfe formuliert. Diese reichen von Raum von Kunst, Kultur und Kreativität über eine sportliche und gastronomische Nutzung und Eventhallen bis zur gewerblichen Nutzung.

Einige Vorschläge wie man mit der Nutzung des Geländes starten könne, wurden zum Abschluss in den Raum gestellt: Hier könne eine multifunktionale Halle für 300 bis 500 Besucher Raum für Kunst, Kultur und Events bieten. Zum Anschluss und Öffnung Richtung Innenstadt wurde die Bildung eines Hofes vorgeschlagen, der Raum für Außengastronomie und Weiteres biete.

Ob die Flächen als größere Einheiten von einem Betreiber oder kleinere Flächen individuell vermarktet und genutzt würden sei auch offen. Wichtig sei es, den historischen Charme des Geländes zu erhalten, denn der gebe Individualität und Charakter. Die Nutzungen müssten auch im Einklang mit dem Angebot der Innenstadt stehen.

Die angrenzende Weihe mit ihrem Grünraum solle unbedingt einbezogen werden, war der Rat des Landschaftsplaners. Der für den Bau der Südtangente anfallende Bodenaushub könne zur Gestaltung eines Landschaftsbauwerks genutzt werden und so hier eine Besonderheit schaffen.

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